Risiken für Schifffahrt : Havarie von Baltimore kostet Versicherer wohl 4 Milliarden Dollar

Die Schiffe sind immer häufiger Ziel von Angriffen im Kontext mit Kriegen und Krisen. Sogar die Umwelt hat darunter zu leiden. Eine Studie der Allianz gibt Aufschluss über die Risiken auf den Meeren der Welt.
Der Hafen von Baltimore ist seit Pfingstmontag wieder für den kommerziellen Schiffsverkehr freigegeben, aber was vor knapp zwei Monaten dort passiert ist, wird so schnell nicht vergessen sein: Das Containerschiff Dali rammte beim Auslaufen einen Pfeiler der Francis Scott Key Bridge und brachte diese zum Einsturz, wodurch sechs Menschen starben. Aus der Perspektive der Versicherungswirtschaft ist das Unglück von Baltimore der bisher größte Schadenfall in der Schifffahrt überhaupt. Als das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor Italien einen Felsen rammte, wodurch 32 Menschen ihr Leben verloren, waren wegen der aufwendigen Bergung letztlich Versicherungsforderungen in der Größenordnung bis 2 Milliarden Dollar aufgelaufen.


