UN-Bericht :
Schmuggler verdienen weniger Geld mit Elfenbein und Nashörnern

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Kampf gegen Wilderei: In Burma wurde 2018 illegal gehandeltes Elfenbein vernichtet. (Archivbild)
Kampf gegen Wilderei: In Burma wurde 2018 illegal gehandeltes Elfenbein vernichtet. (Archivbild)AP

Der Profit bei Elfenbein und Nashorn-Hörnern ist für Schmuggler laut einem UN-Bericht zurückgegangen. Doch ein anderes bedrohtes Tier wird nun verstärkt gehandelt.

Trauriger Rekord für das Schuppentier: Es ist wohl das meistgeschmuggelte Säugetier der Welt. Bei Menschen begehrt – aber verboten – sind sein Fleisch und seine Schuppen. Wegen gesunkener Elfenbeinpreise satteln Profischmuggler auch auf die besonders in Asien als Heilmittel begehrten Tiere um – von 2014 bis 2018 verzehnfachte sich die Menge an Hornschuppen, die Zollfahndern auf der ganzen Welt jährlich ins Netz ging. Das geht aus dem Bericht zum illegalen Handel mit Wildtieren und -pflanzen des UN-Büros zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hervor, der am Freitag in Wien vorgestellt wurde.

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