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Persönlich : Brad Pitt datet wieder

  • Aktualisiert am

Der Hollywood-Star wurde mit einer neuen Frau an seiner Seite gesichtet. Während Playboy Flavio Briatore freigesprochen wurde, beschuldigen Ex-Partnerinnen Playboy Hugh Hefner. Und: Rapper Travis Scott bekommt nach einer Klagewelle Unterstützung von seinen Fans.

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          Brad Pitt datet seine Nachbarin

          Hollywoodstar Brad Pitt soll sich in ei­ne Nachbarin, die schwedische Sängerin Lykke Li, verliebt haben. Wie Pitt wohnt die Fünfunddreißigjährige im Stadtteil Los Feliz in Los Angeles. In den vergangenen Wochen wurden der 58 Jahre alte Schauspieler und die Sängerin wiederholt beim gemeinsamen Abendessen bei „Mother Wolf“, einem italienischen Restaurant an der Wilcox Avenue, gesehen. Eine Bestätigung der Romanze steht aber noch aus. Fünf Jahre nach der abrupten Trennung streitet der Oscar-Preisträger Pitt derweil weiter mit seiner früheren Ehefrau Angelina Jolie um das Sorgerecht für die gemeinsamen minderjährigen Kinder Pax, Zahara, Shiloh sowie die Zwillinge Knox und Vivienne. Auch Li hat bereits eine Scheidung hinter sich. Sie trennte sich vor einigen Jahren von dem amerikanischen Produzenten und Musiker Jeff Bhasker, mit dem sie ei­nen fünf Jahre alten Sohn, Dion, hat. ceh.

          Flavio Briatore
          Flavio Briatore : Bild: ddp

          Flavio Briatore wird freigesprochen

          Freispruch erster Klasse in letzter Instanz: Anders kann man den Entscheid des Obersten Berufungsgerichts von Genua im Kasus „Force Blue“ am Mittwochnachmittag nicht interpretieren. Nachdem Flavio Briatore 2015 noch wegen Steuerhinterziehung zu zwei Jah­ren Haft auf Bewährung verurteilt worden war, urteilten die Richter am Ende des langen Instanzenwegs nun: Ein „Delikt liegt nicht vor“. Der 71 Jahre alte Briatore, bei dem die Berufs­bezeichnung Sport- und Industriemanager ebenso zutrifft wie Playboy, sagte: „Ein Leidensweg ist zu Ende.“ Im Mai 2010 hatten Beamte der Finanz- und Steuerpolizei die Jacht „Force Blue“ durchsucht. „Mit 18 Mann sind sie gekommen“, erinnerte sich Briatore in einem Gespräch mit dem „Corriere della Sera“. Vor allem für seine da­ma­lige Frau sei es eine traumatisierende Erfahrung gewesen, mit dem gemeinsamen Kind auf dem Arm innerhalb we­niger Minuten das beschlagnahmte Schiff verlassen zu müssen. Hintergrund des Zugriffs war der Vorwurf der Steuerhinterziehung in Höhe von 3,6 Millionen Euro. Briatore war nicht Eigentümer der Jacht, sie gehörte ei­nem Unternehmen auf den Cayman- Inseln. Vom Eigner hatte Briatore die Jacht nur geleast. Er hatte sie als Investitionsobjekt vermietet und zum or­dentlichen Mietpreis von 200 000 Euro die Woche auch selbst genutzt – ein legaler Steuertrick und eben keine Steuerhinterziehung, wie das Kassationsgericht nun feststellte. Was mit dem vermeintlichen Corpus Delicti geschah, ist ein eigenes Kapitel in dem veritablen Justizskandal. Weil es nach Ansicht der Richter der unteren Instanzen dem italienischen Steuerzahler nicht länger zuzumuten sei, für die Liege- und Instandhaltungskosten des Schiffs aufzukommen, wurde 2019 die Zwangsversteigerung angeordnet. Diese erfolgte zwei Jahre später. Für den Schnäppchenpreis von 7,5 Millionen Euro erwarb der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, den Briatore gut aus gemeinsamen Rennsportzeiten kennt, die auf einen Wert von rund 22 Millionen Euro taxierte Jacht. Ob der italienische Staat das Schiff nun zu­rückkaufen und dem Eigentümer auf den Cayman-Inseln zurückgeben muss, steht dahin. rüb.

          Travis Scott
          Travis Scott : Bild: AP

          Travis Scott bekommt viel Unterstützung

          Die Fans scheinen Travis Scott die an­geblich durch ihn geschürte Massen­panik bei dem Musikfestival Astroworld, bei der im November zehn Menschen tödlich verletzt wurden, nicht länger übel zu nehmen. Per Online­petition forderten sie die Veranstalter des Festivals Coachella auf, den Rapper für 2023 zu buchen oder ihn im April zumindest mit Ye, früher bekannt als Kanye West, auftreten zu lassen. „Es war nicht seine Schuld“, schrieben die Organisatoren des Aufrufs, den bis Mittwoch mehr als 70 000 Anhänger unterzeichneten. Nach seinem Auftritt bei Astroworld hatte es zahlreiche Klagen gegen Scott gegeben. Die Angehörigen der getöteten Konzertbesucher warfen dem 30 Jahre alten Texaner vor, das Publikum zum Durchbrechen der Barrieren vor der Bühne angestachelt und trotz der Massenpanik weiter­ge­spielt zu haben. Der Sänger teilte da­gegen mit, erst nach seinem Auftritt von dem Unglück erfahren zu haben. Die Coachella-Veranstalter strichen Scott damals aus dem Programm. ceh.

          Hugh Hefner
          Hugh Hefner : Bild: AP

          Hugh Hefner wird beschuldigt

          „Playboy“-Gründer Hugh Hefner soll seine Freundinnen mit Nacktfotos ge­zwungen haben, bei ihm zu bleiben. Holly Madison, eine frühere Lebensgefährtin des verstorbenen Heraus­ge­bers, sagte jetzt in der Filmdokumentation „Secrets Of Playboy“, sie habe befürchtet, dass er die Bilder nach ihrem Auszug aus der berühmten „Playboy“-Villa in Los Angeles veröffentlichen würde. „Ich wusste instinktiv, dass ein ganzer Berg von Rachepornos nur darauf wartete, gezeigt zu werden, sobald ich meine Sachen packe“, erinnerte sich Madison. Die Zweiundvierzigjährige war 2001 zu Hefner gezogen und blieb sieben Jahre. Nachfolgerin Crystal Hefner, beim Tod ihres 91 Jahre alten Ehemanns 2017 gerade 31 Jahre alt, bestätigte Ma­disons Vermutungen jetzt via Twitter. Sie habe in den vergangenen Jahren Tausende Nacktbilder vernichtet. Die Serie „Secrets Of Playboy“, die der amerikanische Privatsender A & E seit dieser Woche zeigt, wirft kein güns­tiges Licht auf „Hef“. Wie ein ehema­liger Hausangestellter berichtete, soll der „Playboy“-Gründer prominente männliche Bekannte wiederholt zu sogenannten Schweinenächten eingeladen haben, um sie heimlich beim Sex mit „hässlichen“ Prostituierten zu filmen. ceh.

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