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Private Fotos veröffentlicht : Harry und Meghan drohen Boulevardzeitungen

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Harry und Meghan verlassen das „Canada House“ in London, Sitz der diplomatische Vertretung Kanadas im Vereinigten Königreich. Bild: Reuters

Weil zwei Zeitungen heimlich aufgenommene Paparazzi-Fotos von Meghan und ihrem Sohn Archie veröffentlichten, erwägt das Paar offenbar rechtliche Schritte. Es ist nicht das erste Mal.

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          Nach der Veröffentlichung privater Fotos von Meghan in britischen Boulevardzeitungen haben Prinz Harry und seine Frau den Medien mit rechtlichen Schritten gedroht. Wie die Zeitung „The Guardian“ und der Sender „Sky News“ am Dienstag berichteten, argumentierten die Anwälte des Paars, dass die Fotos ohne Meghans Wissen aufgenommen worden seien.

          In den Boulevardzeitungen „The Sun“ und „Daily Mail“ waren am Dienstag Fotos von Meghan aus Vancouver Island zu sehen, auf denen sie ihren acht Monate alten Sohn Archie in einer Babybauchtrage trägt. Den Berichten von „The Guardian“ und „Sky News“ zufolge hatte sich der Fotograf der Bilder in den Büschen versteckt, ohne dass Meghan etwas davon mitbekam.

          Harry und Meghan hatten den britischen Boulevardmedien bereits im vergangenen Oktober eine „unbarmherzige Kampagne“ vorgeworfen. Meghan verklagte damals die Zeitung „Mail on Sunday“ wegen der Veröffentlichung eines privaten Briefes. Harry warf der Boulevardpresse vor, seine Frau ähnlich zu verfolgen wie seine Mutter Diana, die 1997 bei einem Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi in Paris gestorben war.

          Laut Medienberichten war Harry am Montagabend auf der kanadischen Insel Vancouver Island eingetroffen, wo Meghan und Sohn Archie ihn erwartet hatten. Das Paar hatte vor anderthalb Wochen verkündet, sich weitgehend von seinen royalen Verpflichtungen zurückziehen und finanziell auf eigenen Füßen stehen zu wollen.

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