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Harry und Meghan : Ohne königlichen Glanz

Sagen „Goodbye“ zu den royalen Verpflichtungen und dürften es künftig schwer haben: Meghan, Herzogin von Sussex, und Prinz Harry. Bild: dpa

Ein unabhängigeres Leben führen und dennoch im Namen der Königin auftreten, das war der Plan von Harry und Meghan. Er hat sich nicht erfüllt. Und nun sinkt auch noch die Beliebtheit des Rotschopfs. Schwere Zeiten für das einstige königliche Traumpaar.

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          Ihr Plan ging nicht auf: Der Herzog und die Herzogin von Sussex wollten ein unabhängigeres Leben führen und weiterhin im Namen der Königin auftreten. Doch das ist mit einer Monarchin, der Pflichterfüllung über alles geht, nicht zu machen.

          Für Elisabeth II. steht das Ansehen des Hauses Windsor und der Monarchie an erster Stelle. Die Gefahr, dass ihr Enkel Harry und dessen Frau Meghan sich Aufgaben oder sogar feste Anstellungen suchen könnten, die der königlichen Familie Schaden zufügen würden, war zu groß. Und so bestimmte die Königin, dass die beiden vom Frühjahr an keine „königlichen Pflichten“ mehr wahrnehmen können, dass sie ihre königlichen Titel zwar behalten, aber nicht mehr verwenden dürfen und sie zudem die Kosten, die für den Umbau ihrer königlichen Bleibe in Windsor entstanden sind, zurückzahlen müssen. Harry und Meghan haben sich endgültig ins Abseits manövriert.

          Bitter für den Soldaten Harry ist, dass er seine militärischen Ehrenämter aufgeben muss. Dafür können Harry und Meghan tun und lassen, was sie wollen, solange sie nicht die „Werte Ihrer Majestät“ verletzen.

          Dennoch dürfte es das Paar schwer haben: Ohne den königlichen Glanz des Hauses Windsor sinkt auch der Wert der Marke „Sussexroyal“, unter der Harry und Meghan firmieren. Die ehemalige Schauspielerin war eh nie wohlgelitten und hatte überwiegend schlechte Presse. Die vergangenen zehn Tage haben nun aber auch der Beliebtheit ihres Mannes schwer geschadet.

          Peter-Philipp Schmitt

          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

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