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Google-Suchtrends : Was hilft gegen Wespen und wo ist eigentlich der Mond?

Daniel Küblböck war die am häufigsten auf Google gesuchte Person in diesem Jahr. Bild: dpa

Was trieb die Deutschen in diesem Jahr um? Am häufigsten suchten sie auf Google nach Daniel Küblböck. Doch auch die Wo-Fragen sind sehr aufschlussreich.

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          Google hat die Suchtrends dieses Jahres veröffentlicht. Sie zeichnen ein Bild der Ereignisse, die die Menschen in Deutschland 2018 umtrieben. So viel vorweg: Ja, da ist viel Fußball dabei, denn es gab eine Weltmeisterschaft. Die steht unter der Kategorie „Allgemeine Suchbegriffe“ an erster Stelle. An zweiter folgt dann aber schon Daniel Küblböck.

          Maria Wiesner

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Der ehemalige „Deutschland sucht den Superstar“-Teilnehmer sprang im September während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York von Bord des Schiffes. Seitdem ist er verschollen. Sein Verschwinden beschäftigte die Nutzer der Suchmaschine so sehr, dass sein Name auch unter den am meisten gegoogelten Persönlichkeiten ganz oben auftaucht.

          Meghan Markle und Jan Ullrich

          In diesem Ranking folgt Meghan Markle auf Platz zwei. Obwohl Prinz Harry bereits im November 2016 eine offizielle Verlautbarung herausgeben ließ, dass die amerikanische Schauspielerin seine Freundin ist und ein Jahr später die Verlobung des Paares bekannt wurde, scheint die Hochzeit im Mai dieses Jahres die Neugier auf die Person Markle noch einmal beflügelt zu haben. Am dritthäufigsten suchten Googlenutzer in Deutschland nach Jan Ullrich. Der ehemalige Radprofi sorgte im August für Schlagzeilen, als er in Frankfurt von der Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung vorläufig festgenommen wurde. Er machte danach eine Entzugstherapie.

          Interessanter als diese Listen mit Persönlichkeiten und Suchbegriffen sind die am häufigsten gesuchten Fragen. Da finden sich auf den vordersten Plätzen die Hilferufe dieses Sommers: „Eichenprozessionsspinner, was tun?“ und „Was hilft gegen Wespen?“. Dass dieser Sommer obendrein einfach zu lang und vor allem zu heiß war, macht „Wie lange bleibt die Hitze?“ klar. Eine Frage, die auf Platz fünf der häufigsten „Wie-Fragen“ kam.

          Wer nicht wie oder was, sondern wo fragt, ist meistens orientierungslos. So finden sich dort die aufschlussreichen Suchanfragen: „Wo ist der Mond?“ (ernsthaft!), „Wo ist die ISS?“ (nachvollziehbarer) und „Wo liegt Uruguay?“ – damit Sie das nie wieder googeln müssen, haben wir hier eine Karte eingehängt:

          Und wer sich nun noch fragt, ob die Feiertage nicht eine gute Zeit wären, um endlich die Serien nachzuholen, über die die Kollegen während der Mittagspause immer reden, dem sei die Liste der am häufigsten gesuchten Serien empfohlen. An erster Stelle führt Tom Tykwers zwanziger Jahre Drama-Serie „Babylon Berlin“, dicht gefolgt von „Bad Banks“, „Tannbach“, „Haus des Geldes“ (die mit „Bella Ciao“ auch den Sommerhit lieferte) und der Science-Fiction-Serie „Altered Carbon“.

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