Zigaretten-Mafia vor Gericht :
Sie betrieben gleich zwei illegale Fabriken

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Polizisten bei der Durchsuchung eines Gebäudes im Oktober 2024
Polizisten bei der Durchsuchung eines Gebäudes im Oktober 2024dpa

Im vergangenen Oktober hob die Polizei in Nordrhein-Westfalen zwei illegale Fabriken aus, in denen massenweise gefälschte Markenzigaretten hergestellt wurden. Nun müssen sich 19 Verdächtige vor Gericht verantworten.

Am Montag hat in Düsseldorf der Prozess gegen 19 Osteuropäer begonnen, die in zwei illegalen Fabriken in Nordrhein-Westfalen massenweise gefälschte Markenzigaretten hergestellt haben sollen. Die Staats­anwalt­schaft Wuppertal wirft den 32 bis 66 Jahre alten Angeklagten vor, Tabaksteuern in Höhe von rund fünf Millionen Euro hinterzogen oder Beihilfe dazu geleistet zu haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler waren die Männer als kriminelle Bande in der Zeit von Mai bis Oktober 2024 in Velbert und Radevormwald an der Herstellung von mehreren Millionen Zigaretten beteiligt. Drei der Angeklagten haben nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft als Hauptverantwortliche agiert; sie sollen jeweils monatlich mindestens 5000 Euro erhalten haben.

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