Hanebuth : Hells-Angels-Chef soll Bombenanschlag mitorganisiert haben

Der in Spanien inhaftierte Hells-Angels-Anführer Frank Hanebuth soll laut Medienberichten im Rahmen einer Erpressungskampagne auch einen Bombenanschlag auf ein Auto mitorganisiert haben.
Spanischer Ermittler gehen nach Medienberichten dem Verdacht nach, dass der deutsche Hells-Angels-Anführer Frank Hanebuth im Rahmen einer Erpressungs- und Einschüchterungskampagne einen Bombenanschlag auf ein Auto und andere Straftaten mitorganisiert haben könnte. „Spiegel Online“ und der NDR berichteten am Dienstag unter Berufung auf interne Dokumente, ein von einem mutmaßlichen Betrüger geschädigter Mann habe Hanebuth und dessen Umfeld damit beauftragt, eine Art „Inkasso-Truppe“ auf den Weg zu schicken. Diese soll dann Messerattacken verübt, Briefbombenattrappen verschickt sowie Häuser mit Tierkadavern verschmutzt haben.
In einer Mitteilung des NDR heißt es, die Anschläge hätten am 28. März darin gegipfelt, dass Unbekannte in einem Ort am bayerischen Ammersee einen Sprengsatz unter dem Auto einer Verwandten des mutmaßlichen Anlagebetrügers gelegt haben. Der Kleinwagen geriet in Brand und konnte offenbar von einem Nachbarn gelöscht werden, so dass niemand zu Schaden kam, heißt es darin weiter.





