Gluthitze und Bodenfrost : Der Juli war ein Monat der Rekorde – und doch nur Mittelmaß

Eine Internetplattform zweifelt den Rekordwert von 42,6 Grad an, der in Lingen gemessen wurde. Der Deutsche Wetterdienst hält dagegen. Insgesamt zeige der Sommer deutlich, dass der Klimawandel an Fahrt aufgenommen habe.
Der Julimonat wartete mit einer Hitzewelle auf, die gleich mehrere Rekorde brach: In Lingen im Emsland wurden 42,6 Grad gemessen. Das ist nicht nur die seit Anbeginn der Wetteraufzeichnung höchste in Deutschland gemessene Temperatur, sondern übertrifft zudem den vorherigen Spitzenwert um zwei Grad. Auch die Häufungen der 40-Grad-Messungen im Juli ist einmalig: Im Zeitraum von 1881 bis 2018 wurde in Deutschland nur zehn Mal die Marke von 40 Grad erreicht oder überschritten. Im Juli stieg das Thermometer in nur drei Tagen gleich 28 Mal über 40 Grad, 25 Mal allein am 25. Juli, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag vermeldete. Der Sommer zeige deutlich, dass der Klimawandel an Fahrt aufgenommen habe.





