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Weitere Meldungen : VW will heute Zwischenstand zum Abgas-Skandal veröffentlichen

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Bei einer Pressekonferenz wollen VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und Vorstandschef Matthias Müller unter anderem auch über die Neuausrichtung des Konzerns informieren. Bild: dpa

Volkswagen will an diesem Donnerstag in Wolfsburg einen Zwischenstand zur Aufarbeitung des Abgas-Skandals geben. Die Commerzbank will dagegen künftig in ganz Europa auf Kundenfang gehen.

          Orange erwägt Kauf der Telekom- und Mediensparte von Bouygues

          Der französische Telefoniemarkt steht Kreisen zufolge vor einer möglichen Neuordnung. Orange erwäge den Kauf der Telekom- und Mediensparte des Mischkonzerns Bouygues, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Diskussionen befänden sich noch in einem frühen Stadium. Die Übernahme sei eine von mehreren Möglichkeiten, über die der französische Telekomkonzern nachdenke.

          VW will Zwischenstand zum Abgas-Skandal bekanntgeben

          Volkswagen will an diesem Donnerstag in Wolfsburg einen Zwischenstand zur Aufarbeitung des Abgas-Skandals geben. Das kündigte der Konzern am Montag an. Bei einer Pressekonferenz wollen VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und Vorstandschef Matthias Müller auch über die Neuausrichtung des Konzerns informieren. Knapp drei Monate nach Beginn der Krise ist es das erste Mal, dass sich Pötsch und Müller auch Fragen stellen wollen. Zuvor soll am Mittwoch der VW-Aufsichtsrat tagen.

          Commerzbank will Europageschäft ausbauen

          Die Commerzbank will künftig in ganz Europa auf Kundenfang gehen. "Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 250 Millionen Euro wollen wir nun in ganz Europa als Kunden gewinnen", sagte Bernd Laber, Bereichsvorstand für das internationale Firmenkundengeschäft dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Bislang beschränkte sich die Bank auf Geschäfte, die einen Bezug zu den Kernmärkten Deutschland, Polen, Österreich und Schweiz haben.

          Osram hält trotz Investorenkritik an neuer Konzernstrategie fest

          Der Lichtspezialist Osram will trotz Investorenkritik an seiner neuen Konzernstrategie festhalten. "Das ist alles gut überlegt, und deshalb wird es keine Abstriche geben", sagte Unternehmenschef Olaf Berlien dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Nach Verkündung der Strategie, die Investitionen von insgesamt drei Milliarden Euro vorsieht, war der Aktienkurs um knapp 30 Prozent gefallen. Die Fondsgesellschaft Union Investment fordert, die Pläne für eine neue Chipfabrik in Malaysia bis zur Hauptversammlung im Februar zu stoppen.

          SEC untersucht bei Credit Suisse Unregelmäßigkeiten im Private Banking

          Der Schweizer Großbank Credit Suisse droht einem Pressebericht zufolge in Amerika eventuell eine weitere Strafzahlung. Derzeit untersuche die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) mögliche Unregelmäßigkeiten in der Berichterstattung zum Privatkundengeschäft, meldete die "Financial Times" (FT) am Montagnachmittag in ihrer Online-Ausgabe mit Bezug auf mit der Sache vertrauter Personen.

          Allianz-Fondstochter Pimco beruft Bernanke, Trichet und Brown in Beratergremium

          Die Allianz-Fondstochter Pimco hat ein Beratergremium mit hochkarätiger Besetzung aufgestellt. Die Ex-Notenbankchefs Ben Bernanke und Jean-Claude Trichet sowie der ehemalige britische Regierungschef Gordon Brown sollen die Investment-Profis des Unternehmens künftig mit ökonomischen, politischen und strategischen Ratschlägen versorgen, teilte Pimco am Montag mit.

          Amerika will Übernahme von Office Depot durch Staples blocken

          Kartellrechtliche Bedenken bedrohen die Übernahme der Büroartikel-Kette Office Depot durch den größeren Rivalen Staples. Die Wettbewerbshüter wollen den 6,3 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro) teuren Deal blockieren, um zu große Marktmacht zu verhindern. Die zuständige Handelsbehörde Federal Trade Commission teilte mit, ein entsprechendes Verfahren eröffnet zu haben. Die Aktien von Staples büßten daraufhin mehr als elf und die Titel von Office Depot mehr als 15 Prozent ein.

          Flughafen Hahn bleibt in roten Zahlen

          Der kriselnde Hunsrück-Flughafen Hahn verharrt in den roten Zahlen. Er werde dieses Jahr voraussichtlich mit einem Defizit von gut 16 Millionen Euro abschließen, sagte Aufsichtsratschef Salvatore Barbaro (SPD) der "Allgemeinen Zeitung Mainz" (Dienstag). Auch für 2016 sehe der Wirtschaftsplan ein Defizit von 15,7 Millionen Euro vor, ergänzte der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär. Das Ministerium bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Zahlen auf Anfrage.

          Ernst & Young erhält neue Chefin

          Das Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) bekommt eine neue Chefin. Die 46-jährige Amerikanerin Julie Linn Teigland werde zum Juli 2016 die Führung für die Region Deutschland, Österreich und die Schweiz übernehmen, bestätigte ein Sprecher des Unternehmens am Montag einen entsprechenden Bericht des "Manager Magazins" (online). Die Expertin für Börsengänge und Regulierung werde Nachfolgerin von Georg Graf Waldersee, der altersbedingt aufhört und in den Deutschland-Aufsichtsrat von Ernst & Young wechselt.

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          Die Bundesbank sieht großes Potential für Facebooks Libra und andere Digitalwährungen. Diese müssten jedoch den Zielen der Geldwertstabilität folgen und die Regeln für einen fairen Wettbewerb einhalten.

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          Der frühere britische Premierminister Tony Blair sieht einer möglichen Regierung von Boris Johnson kritisch entgegen. Die CDU wiederum könnte sich vorstellen, dass Johnson positiv überrascht.

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