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Deutsche Post erwägt Sonderdividende
Medienschau

Deutsche Post erwägt Sonderdividende

Eon will in Deutschland 6000 Stellen streichen, S&P stellt 15 europäische Versicherer unter Beobachtung, Singulus will 2011 mit schwarzen Zahlen abschließen und Air Berlin dementiert eine Verschärfung des Sparprogramms. Elektroautos werden in Deutschland praktisch nicht gekauft, der Preisauftrieb im Großhandel schwächt sich weiter ab. Die Bundesbank zeigt sich offen für höhere IWF-Kreditlinien, Moody’s unzufrieden mit dem EU-Gipfelpaket. Südkorea senkt die Wachstumsprognose , die Letten stürmen die Geldautomaten.

Verwirrung um Renditeziele der Deutschen Bank
Medienschau

Verwirrung um Renditeziele der Deutschen Bank

SAP erhöht nach einem Zukauf die Umsatzprognose, RWE streicht Stellen, Thyssen-Krupp verkauft Blohm+Voss noch 2011, eine Verstaatlichung der Commerzbank ist angeblich denkbar. Deutschland soll zu Zugeständnissen beim ESM bereit sein, die Notenbanken den IWF zur Rettung der Eurozone stärken. Chinas Konjunktur schwächelt weiter, Zypern beschließt neben Italien ein hartes Sparprogramm. Das zweite Adventswochenende verlief im Einzelhandel eher ruhig.

IWF dementiert Gespräche mit Italien über Finanzhilfen
Medienschau

IWF dementiert Gespräche mit Italien über Finanzhilfen

Deutschland erwägt gemeinsame Anleihen mit anderen Triple-A-Staaten, Belgiens Parteien einigen sich auf ein Sparpaket, der ESFS wird Anleihen bis 30 Prozent absichern, aber Moody’s sieht dennoch die Kreditwürdigkeit aller europäischen Staaten gefährdet. Der amerikanische Einzelhandel startet mit einem Rekord ins Weihnachtsgeschäft, der deutsche meldet einen guten Start. Die Commerzbank will eigene Anleihen mit Aktien tilgen, MAN und IPIC einigen sich über Ferrostaal, Thomas Cook stopft seine Finanzierungslücke.

Blogs | Chaos as usual

Madoff schafft Vertrauen

Bernard „Bernie" Madoff hat das Vertrauen getötet, schreibt die FTD heute. Vom Vertrauen der Anleger in die Gilde der professionellen Vermögensverwalter ist die Rede: mit beiden Händen hat er es wohl an der Kehle gepackt und dann zugedrückt, der Bernie Madoff, kaltblütig und erbarmungslos, solange, bis es schließlich keinen Japser mehr machte und besinnungslos zu Boden fiel. Und jetzt ist es dahin - mausetot, kaputt, nichts mehr zu machen. On the fly hat er ein paar Milliarden eingesackt, um es mit Friends & Family zu verpulvern, hat Geld veruntreut, das ihm nicht gehörte, „Other Peoples' Money" - bekanntlich schon für Danny Devito Inspiration und innerer Antrieb, der Stoff, der ihm ein freches Grinsen entlockte, wenn auch nur im gleichnamigen Film. Aber Madoff ist echt, ein Charakter aus Fleisch und Blut, ihn kann man anfassen, mit bloßen Händen; das Geld hingegen nicht mehr - das ist futsch. Soundsoviele Anleger, die Madoff ihre Spargroschen anvertraut haben, würden ihn auch gerne anfassen, mit bloßen Händen - oder besser: Fäusten, noch besser: Baseballschlägern. Ginge es nach dem Willen dieser Menschen, dann wären die 150 Jahre im Knast, die der Richter dem 71-jährigen heute aufgebrummt hat, eine wahrlich milde Strafe im Vergleich zu dem, was ihm ansonsten vielleicht auf offener Straße zugestoßen wäre, nach Einbruch der Abenddämmerung.

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