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Medienschau : S&P und Fitch stufen Kreditwürdigkeit Neuseelands herab

  • Aktualisiert am

Micron Technology verfehlt die Erwartungen, Allianz zieht sich aus japanischem Lebengeschäft zurück, deutscher Einzelhandel beklagt stärksten Umsatzeinbruch seit 4 Jahren, China: Einkaufsmanagerindex unter der Wachstumsschwelle - Handelsüberschuss schmilzt, Japans Arbeitslosenquote fällt - Industrieproduktion gestiegen, Japan baut Fonds für Interventionen aus, Estland für die EFSF-Ausweitung

          9 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Micron Technology verfehlt mit Verlust die Erwartungen

          Der amerikanische Speicherchip-Hersteller Micron Technology hat am Donnerstag nach amerikanischem Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres gemeldet. Dabei wies es aufgrund sinkender Margen ein Verlust aus verfehlte damit die Analystenerwartungen. Wie das Unternehmen mitteilte, belief sich der Nettoverlust auf 135 Millionen Dollar oder 14 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 342 Millionen Dollar oder 32 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging von 2,49 Milliarden Dollar auf 2,14 Milliarden Dollar zurück. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn je Aktien von einem Cent und einen Umsatz von 2,12 Milliarden Dollar erwartet. Für das laufende erste Geschäftsquartal 2011/12 prognostizieren Analysten einen Umsatz von 2,25 Milliarden Dollar und einen Gewinn von sieben Cents je Aktie. (Dow Jones Newswires)

          Allianz zieht sich aus japanischem Lebengeschäft zurück

          Die Allianz SE zieht sich im nächsten Jahr aus dem Lebensversicherungsgeschäft in Japan zurück. Eine Sprecherin des Münchener Versicherers bestätigte am Freitag, dass ab 2012 keine Neuverträge mehr verkauft werden. Bestehende Altverträge sollen aber weitergeführt werden, fügte die Sprecherin hinzu. Die Zeitung „Nikkei“ berichtete in ihrer Ausgabe vom Freitagabend vom Rückzug der Allianz. Angesichts niedriger Zinsen und rückläufiger Aktienkurse kämpfe die Allianz in Japan derzeit mit erheblichen Vertriebsproblemen. Der Rückzug aus dem Lebengeschäft sei auch Teil der laufenden Bemühungen, unprofitable Bereiche zusammenzustreichen, um sich dadurch auch vor den Auswirkungen der Schuldenkrise in einigen Ländern Europas zu wappnen, so Nikkei weiter. Im Geschäftsjahr 2010 habe die Allianz Life Insurance Japan Ltd laut Zeitung mit 223 Mitarbeitern etwa 17.000 neue Verträge abschließen können. Die Prämieneinnahmen beliefen sich auf 127,5 Milliarden Yen. Seit dem Beginn des neuen Geschäftsjahres sei das Geschäft deutlich unter Druck geraten. Die Allianz Fire & Marine Insurance Japan Ltd und vier weitere Gesellschaften des Münchener Dax-Konzerns in Japan sollten ihr Geschäft fortführen, so Nikkei. (Dow Jones Newswires)

          Bank Bär leitet eine dritte Kostensenkungsrunde ein

          Die Zürcher Vermögensverwaltungsbank Julius Bär leitet die dritte Kostensenkungsrunde in diesem Jahr ein. „Neben einer Senkung der Sachkosten wird das auch zu einem Personalabbau führen“, sagte eine Sprecher am Freitag. Wie viele der insgesamt 3500 Stellen wegfallen und wie viele Entlassungen es dabei geben könne, stehe noch nicht fest. Die Bank hofft, den Abbau weitgehend über natürliche Fluktuation bewerkstelligen zu können. Einer Überprüfung unterzogen werde nicht nur das Geschäft in der Schweiz, sondern auch an den ausländischen Standorten. Die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtete am Freitag, die Bank wolle rund 150 Stellen abbauen. Diese Zahl wollte der Sprecher nicht bestätigen. Sie sei auf jeden Fall nicht das Ziel, sagte er. Auch der Betrag, um den die Kosten sinken sollen, stehe noch nicht fest. Im ersten Halbjahr hatte die Bank ihr Personal vor allem im Ausland erhöht, wo insgesamt knapp 900 der Bär-Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Reingewinn für die ersten sechs Monate sank um knapp 25 Prozent, wobei vor allem eine Ablasszahlung an die deutschen Steuerbehörden von 50 Millionen Euro zu Buche schlug. Auch die beiden Großbanken Credit Suisse und UBS haben Sparrunden eingeläutet und kürzen bei den Stellen. Bei UBS sollen nach den bisherige, allerdings schon vor dem Londoner Handelsskandal gefassten Plänen jeder 20. Arbeitsplatz wegfallen. Credit Suisse will 2000 von insgesamt 50.000 Stellen streichen. (Reuters)

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