Er war fürs Cello geboren
Pablo Casals, der Namenspatron des Casals Forums, kam vor 150 Jahren zur Welt. Die Kronberg Academy erinnert mit einer Ausstellung an den bedeutenden Musiker und politischen Aktivisten.
Wie denken Akademie-Studenten heute über den legendären Cellisten, über Courage und den Kronberger Clubgeist?
Pablo Casals, der Namenspatron des Casals Forums, kam vor 150 Jahren zur Welt. Die Kronberg Academy erinnert mit einer Ausstellung an den bedeutenden Musiker und politischen Aktivisten.
Kaum ein Werk der klassischen Musik wird so häufig gespielt wie Beethovens fünfte Sinfonie. Das liegt an dem berühmten Anfangsmotiv – aber das ist es nicht allein.
Die amerikanische Dichterin Amanda Gorman und der deutsche Cellist Jan Vogler treten am 11. September beim Lucerne Festival auf. Ein Gespräch über Amerika, Bach und moderne Lyrik – und politische Ambitionen.
Das Festival „Arcus Temporum“ in der Abtei Pannonhalma zeigt mit Musik von Bach und Kurtág, wie sinnvoll es ist, nicht zu schnell vorwärts zu kommen.
Beim Bachfest Leipzig gibt es Fans wie Harald Schmidt und Daniel Kehlmann, dazu eine Hitparade der Kantaten Johann Sebastian Bachs mit Spitzenensembles Europas. Platz eins steht bereits fest.
In der Kirche von Meggen schuf Ólafur Elíasson eine Lichtinstallation zu den Goldbergvariationen von Johann Sebastian Bach. Vikingur Ólafsson eröffnete damit die neue Reihe „Pulse“ des Lucerne Festivals.
Seit 30 Jahren ist Victor Pribylov mit seinem osteuropäischen Knopfakkordeon in Fußgängerzonen des Rhein-Main-Gebiets zu erleben. Der gebürtige Kasache und studierte Musiker spielt vor allem klassische Musik.
Vor 75 Jahren hat Albert Schweitzer in der Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Zwischen 1911 und 1959 kam er mehr als zwanzigmal nach Frankfurt.
Neue französische Choreographien zu alter deutscher Musik: „Concerto Danzante“ von Maud Le Pladec und Josepha Madoki als Uraufführung mit dem Ballet de Lorraine in Nancy.
Es dauert eine Stunde, ein Sachbuch mit KI zu erstellen. Damit kann man reich werden. „Tredition“ zeigt, wie es geht. Zu wem gehört der Verlag? Zum Unternehmensbereich einer Regierungspartei.
Der Streit zwischen Westlern und Slawophilen beherrscht die Politik wie die Musik.
Die Telemann-Festtage in Magdeburg beweisen, wie weltläufig und subversiv-gewitzt der Komponist war. Kirchenkantaten mit Vox Luminis stehen neben der Oper „Otto“.
Kantige Gesichter und dunkle Gassen: Keiner malte so schön mit Licht und Schatten wie Josef von Sternberg.
Brad Mehldau ist im Frankfurter Sendesaal des Hessischen Rundfunks bei Darcy James Argue und der hr-Bigband zu Gast.
Keine fremden Hände auf den Tasten, keine fremden Füße an der Orgel: Ulrich Thein zeigt als Komponist in diesem Bach-Biopic vollen Körpereinsatz.
Mit Johann Sebastian Bach hat er sich enzyklopädisch beschäftigt, die Gächinger Kantorei und die Bach-Akademie Stuttgart aufgebaut. Sein Klangbild war prägend. Zum Tod des Dirigenten Helmuth Rilling.
Was Christoph Hein falsch über Johann Sebastian Bach erzählt: Anmerkungen zu der Novellensammlung „Das Havelberger Konzert“.
Christoph Hein ist Romancier, Erzähler und Dramatiker. Er hat aber auch mehrere Opernlibretti verfasst. Momentan arbeitet er mit György Kurtág an einem neuen Werk. Ein Gespräch
Sabotierte der Rat der Stadt Leipzig die Kirchenmusik zur Zeit Johann Sebastian Bachs? Darauf werfen neue Dokumentenfunde nun ein ganz anderes Licht.
Der Geiger Renaud Capuçon hat in Davos gerade ein Konzert gegeben und findet, nicht nur Trump, sondern alle Politiker sollten Kammermusik machen. Warum?
Raphaël Pichon geht für sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern sofort in die Vollen und wählt das meistaufgeführte Werk der großen Chorliteratur: Bachs h-Moll-Messe.
Auch in Frankreich liebt man die Musik Johann Sebastian Bachs so sehr, dass man sich ihr mit Haut und Haar verschreibt: Benjamin Alard über Orgeln, Cembali, Clavichorde und eine im Kern unzerstörbare Musik.
Weihnachten naht und Schenken ist manchmal gar nicht so einfach. Wir haben ein paar ganz subjektive Vorschläge, mit denen man nichts falsch machen kann.
Ein Weingut im Rheingau hat Riesling monatelang mit Bachs „Goldberg-Variationen“ beschallt. Das Ergebnis? Ein überraschend einzigartiger Wein, der die Frage aufwirft: Kann Musik tatsächlich den Geschmack beeinflussen?
Die Neue Bachgesellschaft hat sich vom „Mosaik“-Team einen Comic zeichnen lassen, in dem die Abrafaxe auf Johann Sebastian Bach treffen. Und dieses Heft gibt’s in Leipzig und Eisenach sogar gratis.
Peter Wollny konnte diese Woche zwei Orgelwerke Johann Sebastian Bach neu zuschreiben. Sein Spürsinn für Schriftbilder half ihm dabei. Bach-Forscher wollte er schon mit 13 werden.
Zupackend, beschwingt, wagemutig – so klingen zwei Orgelstücke, deren Autor bis Montag nicht bekannt war. Nach dreißig Jahren detektivischer Musikforschung ist nun sicher, wer sie geschrieben hat.
Lügen der Worte stellt er durch Musik bloß. Wissen schlägt bei ihm um in Leidenschaft. Jetzt wird der Cembalist und Dirigent Lars Ulrik Mortensen siebzig Jahre alt.
Beklemmend tiefgehend: In der Leipziger Thomaskirche hat Johannes Lang in 22 Stunden das komplette Orgelwerk von Johann Sebastian Bach aufgeführt.
Charmant, aber nie seicht, komplex, doch nie ermüdend: Alexei Ratmansky macht in Kopenhagen Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge” zum Ballett.
Die Britin Anna Lapwood ist die Überfliegerin der Klassikszene. Die Organistin spielt Bach genauso gern wie Robbie Williams. Am liebsten übt sie nachts allein im Konzerthaus. Nur ihre 1,2 Millionen Tiktok-Fans dürfen zuhören.
Bernarda Fink hat in den Liedern Schumanns und Schuberts, in den Kantaten und Oratorien Bachs stimmliche Empathie und Wärme bewiesen. Inzwischen engagiert sich die Mezzosopranistin auch politisch. Heute wird sie 70 Jahre alt.
Andreas Bomba hat die Bachwoche Ansbach fast zwanzig Jahre lang geleitet. Jetzt bereitet ihm der Windsbacher Knabenchor einen furiosen Abschied. Und das exklusive Publikum trauert ihm bereits nach.
Die Bachwoche Ansbach beeindruckt wieder mit einem Programm, das wache, kluge Hörer voraussetzt. In diesem Jahr lässt es sich von Könnern wie Francesco Piemontesi, Gidon Kremer und Olivier Latry herausfordern.
Der japanische Pianist Hayato Sumino alias „Cateen“ mischt beim Rheingau Musik Festival in Kloster Eberbach Musik verschiedener Epochen und Stile. Die Sprünge gelingen ihm meistens.
Demut, Verantwortung, Akzeptanz der eigenen Sterblichkeit: Für Hans-Christoph Rademann verhandeln die Kantaten Johann Sebastian Bachs nicht nur Themen des Glaubens, sondern der gesamten Gesellschaft.