Swiftmania : Die Swift-Kirche

Gelsenkirchen benennt sich um in Swiftkirchen.
Als Jimmy Kimmel Anfang des Jahres witzelte: „Niemand hat jemals von Gelsenkirchen in Deutschland gehört. Vielleicht existiert es gar nicht“ – muss der amerikanische Moderator etwas verwechselt haben. Wenn es eine deutsche Stadt nicht gibt, dann ist es bekanntlich Bielefeld. Mit seiner Ahnungslosigkeit über den Austragungsort des ersten Taylor-Swift-Konzerts in Deutschland dürfte Kimmel heute ziemlich allein dastehen. Inzwischen ist Gelsenkirchen weltberühmt, allerdings ist es ein zweifelhafter Ruhm, den die Stadt englischen Fußballfans zu verdanken hat. Während die englischen Löwen in der Stadt an der Emscher nicht gerade mit spielerischer Schönheit glänzten, grölten ihre Anhänger im Netz, von Reportern flankiert, was Gelsenkirchen doch für ein „Drecksloch“ sei.
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