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DJV-Chef Frank Überall : Wir geben uns für Propaganda nicht her

Niemandem, der Hass und Vorurteile als Wesenselemente der gesellschaftlichen Diskussion sieht, würde damit der Boden entzogen – im Gegenteil“, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. Bild: dpa

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands Frank Überall hält den russischen Kanal RT Deutsch für gefährlich und redet nicht mit ihm. Warum?

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          Die Europa-Spitzenkandidatin der SPD, Katarina Barley, hat kürzlich dem Sender RT Deutsch ein Interview gegeben und so für Aufsehen gesorgt. Der Sender pries das Gespräch unter dem Label an, Barley habe gesagt, dass Deutschland zu Russland „ein enges Verhältnis“ pflege. Politiker und Vertreter des öffentlichen Lebens haben mit RT Deutsch Erfahrungen gemacht. Vielen stellt sich die Frage: Sprechen wir mit RT Deutsch, oder hat das keinen Zweck? Sie haben für den DJV beschlossen, gar nicht (mehr) mit RT Deutsch oder mit russischen Medien zu reden, warum?

          Michael Hanfeld

          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          Lassen Sie mich vorab sagen: Die politische Ausrichtung von Medien interessiert uns in unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nicht. Ob F.A.Z. oder „Neues Deutschland“: Wer beim DJV nachfragt, bekommt Antworten. Aber RT Deutsch und Sputnik News sind keine Informationsmedien, sondern Propagandainstrumente des Kremls. Und für Propaganda geben wir uns nicht her.

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