TV-Kritik „Anne Will“ : Faschistoider Gewaltrausch

Anne Will unterbricht ihre Sommerpause, um über den G-20-Gipfel und die eskalierte Gewalt zu diskutieren. Die Sendung verlief anders als gedacht. Da passte die zehnminütige Unterbrechung der Live-Übertragung durchaus ins Bild.
Manche Zufälle vermitteln ihren eigenen Sinn. Anne Will hatte schon lange die Unterbrechung der Sommerpause geplant, um über den Samstag zu Ende gegangenen G-20-Gipfel in Hamburg zu diskutieren. Es war nicht vorgesehen, einen Polizisten dazu einzuladen oder den Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz. So wollte sie nicht über die äußeren Umstände dieser Veranstaltung berichten, wo es einem marodierender Mob gelungen ist, die Schlagzeilen der Weltöffentlichkeit zu bestimmen.





