Jack Nicholson wird achtzig : Seine Marke, seine Maske, sein Gesicht

Ein Grinsen zum Fürchten und Lieben: Jack Nicholson, der Mann, der Marlon Brandos Haus abriss, wird achtzig Jahre alt. Längst ist er selbst ein Mythos.
Vor fünfzig Jahren sollte Jack Nicholson Napoleon spielen. Stanley Kubrick hatte ihn als alkoholsüchtigen Provinzanwalt in „Easy Rider“ gesehen und wollte ihn für die Hauptrolle in seinem, so Kubrick, „besten Film aller Zeiten“, neben Audrey Hepburn als Napoleons großer Liebe Joséphine de Beauharnais. Aus dem Projekt wurde nichts, aber gerade deshalb ist es reizvoll, sich vorzustellen, wie Hepburn neben Nicholson vor der Kamera ausgesehen hätte und wie Jack Nicholsons Karriere verlaufen wäre, wenn sie auf den Schlachtfeldern von Austerlitz und Waterloo begonnen hätte. Vermutlich wäre er dennoch der Mann geworden, den wir kennen. Wahrscheinlich hätte nichts und niemand ihn je aufhalten können.





