Der „Tatort“ aus Weimar : Bauhaus ist, wenn man trotzdem lacht

Das zwiebelt aus der vollen Brust: Bei Nora Tschirner und Christian Ulmen, dem komischsten aller „Tatort“-Teams, muss der alte Goethe Staub fressen.
Da nahen sie schon wieder, die Schwankgestalten aus der Hochtiefkultur. Von Zeit zu Zeit sehen wir die Jungen gern, keine Frage. Doch wurde die Frequenz nun deutlich erhöht, schließlich lief erst an Weihnachten eine jener charmanten Grotesken aus Weimar. Da aber die neue Episode, ein Drehbuch-Solo von Murmel Clausen (erstmals ohne Andreas Pflüger), noch lustiger, geschlossener und cleverer, kurz: noch besser ist als die schon ziemlich flotte Folge „Der wüste Gobi“, soll uns die schnelle Rückkehr des dauerstichelflirtenden Ermittler-Ehepaars Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) – blitzgescheite Ironikerin und knuffiger Besserwisser – mehr als recht sein.





