Gurlitts Erbe : NS-Raubkunst bleibt in Deutschland

Gut ein halbes Jahr nach dem Tod von Cornelius Gurlitt will das Kunstmuseum Bern das heikle Erbe annehmen. Bilder unter Raubkunst-Verdacht sollen in Deutschland bleiben. Und eine Cousine erhebt Erbansprüche.
Trotz der Annahme des Gurlitt-Erbes durch das Kunstmuseum Bern sollen die als NS-Raubkunst umstrittenen Bilder zur weiteren Abklärung in Deutschland bleiben. Zudem verpflichtet sich die Bundesrepublik, die Rechtskosten zu übernehmen, sollte das Museum auf die Herausgabe von Werken verklagt werden. Das sind nach Informationen der Deutschen Presseagentur die Kernpunkte einer Vereinbarung, auf die sich das Museum, der Bund und Bayern in monatelangen Verhandlungen geeinigt haben. Am Montag soll die Übereinkunft offiziell in Berlin vorgestellt werden.





