Wahl in Ungarn :
Das Playbook von Orbáns Angstmache

Gastbeitrag
Von
Florian Mühlfried
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Mit dem Ukraine-Krieg im Rücken? Oppositionsführer Peter Magyar auf einer Kundgebung
Mit dem Ukraine-Krieg im Rücken? Oppositionsführer Peter Magyar auf einer Kundgebungdpa

Im ungarischen Wahlkampf setzt die Fidesz-Partei auf Kriegsangst. Die Methode ist bekannt: die Brutalität anderer betonen und damit von der eigenen ablenken.

Wer hat Angst vorm Krieg? Gar nicht so wenige, denkt die Fidesz-Partei in Ungarn. Und dass diese Angst Viktor Orbán zur Wiederwahl verhelfen kann. Die Umfragen sehen ihn bei den Parlamentswahlen am 12. April 2026 hinten. Also schmeißt sie Ende Februar 2026 die KI-Generatoren an und fährt die Propagandamaschine hoch. In einem künstlich erzeugten Video blickt ein kleines Mädchen sehnsüchtig durch ein Fenster in die regennasse Stadt und fragt die zwiebelschneidende Mutter: „Wann kommt Papa? Wann kann ich ihn sehen?“ Der Mutter läuft eine Träne über die Wange: „Hoffentlich bald“.

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