Rede beim Friedenspreis :
„Russland hat das Tor zu einer neuen Vorkriegszeit aufgestoßen“

Lesezeit:
Von der Ukraine lernen heißt „vielleicht auch siegen lernen“: Der 75. Preisträger des Friedenspreises des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Karl Schlögel am 19. Oktober in der Frankfurter Paulskirche.
Von der Ukraine lernen heißt „vielleicht auch siegen lernen“: Der 75. Preisträger des Friedenspreises des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Karl Schlögel am 19. Oktober in der Frankfurter Paulskirche.Wonge Bergmann

Der Osteuropahistoriker Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In seiner Dankesrede fordert er den Westen auf, von der Tapferkeit und der Freiheitsliebe der Ukrainer zu lernen.

Der Rede ist nicht nur anzumerken, dass sie in einer Situation der Spannung geschrieben wurde. Man hört auch den Zwiespalt, den sie selbst verkörpert. Karl Schlögel, der bereits vielfach preisgekrönte Historiker und Beobachter des östlichen Europas, hat am Sonntagvormittag in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegengenommen – bewegt, aber auch sichtlich beunruhigt.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.