FAZ.NET exklusiv : Schwere Vorwürfe gegen ehemalige Alno-Manager

Insolvenzverschleppung, verbotene Zahlungen, zu hohe Vorstandsprämien: Der Insolvenzverwalter kündigt im Fall des Küchenherstellers Alno weitere Prüfungen an. Auch Bauknecht wird in den Fall hineingezogen.
Nach der teilweisen Rettung Ende vergangenen Jahres des zahlungsunfähigen Küchenherstellers Alno hat jetzt der Insolvenzverwalter schwere Vorwürfe gegen ehemalige Vorstände und auch Aufsichtsräte erhoben. In einem 72 Seiten umfassenden Bericht für die Gläubigerversammlung, welcher FAZ.NET vorliegt, geht es vor allem um die Frage, ob das Management des wirtschaftlich seit Jahren schwer angeschlagenen Unternehmens nicht schon im Jahr 2013 eine Insolvenz hätte beantragen müssen. Nach vorläufigem Stand der Untersuchungen sei die Insolvenzreife „bereits deutlich“ vor dem Insolvenzantrag am 12. Juli 2017 eingetreten, heißt es in den Ausführungen des vorläufigen Insolvenzverwalters Martin Hörmann.





