Ecclestone-Prozess : Nach Bahrein für 50 Millionen Dollar

Im Formel-1-Prozess erzählt der Zeuge Gribkowsky wie er vom Angeklagten Ecclestone bestochen wurde. Kann man ihm glauben, fragt sich das Gericht.
Es beginnt beinahe so wie in alten Zeiten, als beide um die Macht in der Formel 1 kämpften. Bernie Ecclestone schaut am Freitagmorgen wie immer mürrisch durch seine leicht getönte Brille, und Gerhard Gribkowsky hat seinen selbstsicheren Auftritt zurückgewonnen, ein ironisches Lächeln umspielt sein Gesicht, als er an dem Briten vorbeigeht. Ecclestone, der vor neun Jahren den Machtkampf für sich entschieden hatte, aber nun der Bestechung des Amtsträgers Gribkowsky angeklagt ist, muss sich dessen Erinnerungen an diese alten Zeiten anhören, an die Jahre 2003 bis 2006, als beide über die Rennstrecken der Welt tingelten. Und Gribkowsky schließlich 50 Millionen Dollar verlangte. Ecclestone habe ihn beim Großen Preis von Bahrein aufgefordert: „Tell me a number.“ Im Klartext: Wie viel soll es denn sein?





