Unternehmer und Unicef-Chef :
Jürgen Heraeus soll ADAC aus der Krise helfen

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Will dem ADAC helfen: Jürgen Heraeus, Unternehmer aus Hanau
Will dem ADAC helfen: Jürgen Heraeus, Unternehmer aus HanauMarcus Kaufhold

Jürgen Heraeus übernimmt eine weitere Aufgabe als Krisenmanager: Nachdem der Hanauer Unternehmer schon 2008 an die Spitze von Unicef Deutschland gerückt war, hat ihn nun der Ruf des ADAC ereilt.

Der Vorsitzende von Unicef Deutschland, Jürgen Heraeus aus Hanau, soll den ADAC auf seinem Weg aus der Krise als Berater begleiten. Er sei das erste Mitglied eines Beirats, der die Organisation wieder auf Kurs bringen solle, teilte der Automobilclub in München mit.

Heraeus zeichnet nicht nur als Unicef-Chef, sondern auch als Aufsichtsratsvorsitzender des Edelmetall- und Technologieunternehmens Heraeus Holding GmbH mit Sitz in Hanau und des Industriegaseherstellers Messer Group in Bad Soden im Taunus. „Ich möchte als Mitglied des ADAC-Beirates dafür Sorge tragen, dass die jetzt eingeleiteten Reformen die zu Tage gekommenen Missstände beseitigen und so das Vertrauen in den ADAC wieder hergestellt wird“, begründete der Unternehmer nach Angaben des ADAC sein Engagement. Neben Heraeus sollen weitere Berater folgen.

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Heraeus rückte bei Unicef im April 2008 an die Spitze, nachdem das Hilfswerk durch Verschwendungsvorwürfe und verschwiegene Provisionen in eine tiefe Krise gerutscht war. Von 1983 bis zum Jahr 2000 hatte der 1936 geborene Unternehmer an der Spitze des Hanauer Familienkonzerns gestanden.

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