ARD, ZDF und Rundfunkbeitrag :
Am Scheideweg

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Bild und Ton sind nicht genug, Text soll es sein: Mikrofone bei einer Pressekonferenz
Bild und Ton sind nicht genug, Text soll es sein: Mikrofone bei einer Pressekonferenzdpa

Die Landesregierungen beraten, wie es mit ARD und ZDF weitergeht. Was dürfen die Sender im Internet? Kommt die Presse zu ihrem Recht, haben Urheber ein Auskommen? Nicht weniger als eine Neuordnung des Rundfunks steht an.

Wenn sich heute und morgen die Chefs der Staatskanzleien und dann die Ministerpräsidenten treffen, haben sie ein Thema auf der Tagesordnung, das inzwischen fast schon beiläufig behandelt wird, dabei ist es von grundlegender Bedeutung. Es geht um den Rundfunkstaatsvertrag. Es geht um die Frage, was der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umfasst und was nicht und – wie viel Geld den Beitragszahlern für die Anstalten abgenommen wird. Mit anderen Worten: Es geht um die Ordnung (oder Neuordnung) des Rundfunks, die sich auf die gesamte Medienlandschaft und den Medienmarkt auswirkt. Es geht um öffentlich-rechtliche und private Sender, um Presseverlage, um Produzenten und Urheber, um Rechte, Kosten und Investitionen. Kurzum: Es geht um alles.

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