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US-Außenpolitik :
Die Gründe für Trumps Wende im Nahen Osten

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Erst Angriff, dann Waffenruhe: Journalisten befragen US-Präsident Donald Trump vor dem Weißen Haus in Washington, im Hintergrund der Präsidentenhubschrauber „Marine One“.
Erst Angriff, dann Waffenruhe: Journalisten befragen US-Präsident Donald Trump vor dem Weißen Haus in Washington, im Hintergrund der Präsidentenhubschrauber „Marine One“.EPA

Bislang schien der US-Präsident nur an Wirtschaftsdeals mit den Ländern des Nahen Ostens interessiert zu sein. Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass diese Beschränkung auf Dauer nicht ausreicht.

Wenn die jüngste amerikanische Präsidentenwahl eine außenpolitische Grundmelodie hatte, dann war es die vom Abgesang auf die traditionelle Rolle der Vereinigten Staaten als globale Ordnungsmacht. Donald Trump wurde zwar als neuer Sheriff annonciert; Weltpolizist wollte der aber nicht (mehr) sein. Und jetzt hatte dieser Weltpolizist a.D. direkt an der Seite Israels in den Atomkonflikt mit Iran militärisch eingegriffen.

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