Informatik : Claude Shannon und das Bit

Über einen Vordenker der Informatik, die Ideen seiner Zeit – und was wir darüber noch heute wissen müssen.
Kaum ein Wort ist heute so alltäglich geworden wie das Bit. Doch woher kommt es eigentlich? Durchgesetzt hatte sich dieser Begriff als Kurzform von binary digit durch den Mathematiker Claude Elwood Shannon, der von 1916 bis 2001 in den Vereinigten Staaten lebte und jedem Computerwissenschaftler bekannt sein dürfte, denn seine epochale Schrift, die Theorie der Kommunikation aus dem Jahr 1948, etablierte das Bit nicht nur als binären Zustand, sondern auch als die elementare Einheit für Information. Shannon war aber nicht nur der geniale Theoretiker mit etlichen Schriften, die heute zum Kanon der Informatik gehören; seine Kompetenz zeigte sich in allen Stufen der Umsetzung von der Theorie in die Praxis und umgekehrt bei der Abstraktion praktischer Probleme. Nicht zuletzt baute er eine Vielzahl von Gadgets, raffinierten Geräten, die oft Funktionen enthielten, die bis dahin in keiner Vorrichtung zu finden waren.
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