Software AG schickt
Aktie auf Talfahrt
thwi. DARMSTADT. Auch Vorzeige-Konzerne und vielgelobte Manager sorgen nicht immer für angenehme Nachrichten. Diese Erfahrung hat die von Karl-Heinz Streibich ...
thwi. DARMSTADT. Auch Vorzeige-Konzerne und vielgelobte Manager sorgen nicht immer für angenehme Nachrichten. Diese Erfahrung hat die von Karl-Heinz Streibich geführte Software AG gestern machen müssen. Ihre Aktie stürzte um annähernd 17 Prozent ab und rangierte am Ende des Tec-Dax, nachdem die Darmstädter ihre neuen Geschäftszahlen bekanntgegeben hatten. Demnach hat die Software AG 2012 1,05 Milliarden Euro erlöst - etwas weniger als im Vorjahr und vor allem weniger, als Analysten, die das Unternehmen beobachten und bewerten, erwartet hatten. Und der Betriebsgewinn fiel deutlich niedriger aus als 2011, was Investitionen und dem Umbau des Beratungsgeschäfts angelastet wurde.
“Wir haben geliefert, was wir versprochen haben“, konterte Streibich, Chef von 733 Kräften am Stammsitz, die Kritik von Analysten. Besänftigen konnte er die Anleger aber nicht, wie der Kursverlauf nahelegt. Zumal der Ausblick auf 2013 als lückenhaft gerügt wurde. Streibich, einer der Väter des House of IT in Darmstadt, kann aber nachlegen: Am 22. März will der Konzern die endgültigen Zahlen für 2012 veröffentlichen.





