Software AG erleidet Dämpfer

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Darmstadt, 24. Oktober (dpa). Hohe Vertriebskosten und ein schrumpfendes Beratungsgeschäft haben Deutschlands zweitgrößtem Hersteller von Computerprogrammen, ...

Darmstadt, 24. Oktober (dpa). Hohe Vertriebskosten und ein schrumpfendes Beratungsgeschäft haben Deutschlands zweitgrößtem Hersteller von Computerprogrammen, der Software AG, im Sommer einen empfindlichen Dämpfer versetzt. Ausgaben für den Vertrieb von Produkten, die Geschäftsprozesse optimieren sollen, drückten im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hart auf den Gewinn. Der Überschuss sackte um knapp ein Viertel auf 31,1 Millionen Euro ab, wie das Darmstädter Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz schrumpfte wegen des laufenden Abbaus des Geschäfts mit SAP-Beratungsdienstleistungen gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 238,5 Millionen Euro. Der Lizenzumsatz bleib gegenüber dem Vergleichsquartal nahezu konstant. Schon in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres war das Unternehmen nur schleppend vorangekommen. An seinen Erwartungen für 2013 hielt der Vorstand des Darmstädter Unternehmens fest. Er peilt für den Umsatz in der wichtigen Geschäftsprozesse-Sparte währungsbereinigt ein Wachstum zwischen 16 und 22 Prozent an. Die Erlöse im Datenbankgeschäft sollen dagegen um 4 bis 9 Prozent schrumpfen. Anleger zeigten sich erfreut. An der Frankfurter Börse stieg der Kurs um 3,5 Prozent auf 26,74 Euro.

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