Kinderhotels
F.A.Z. FRANKFURT. Immer mehr Hoteliers entdecken die Familien als lukrative Klientel. Dabei kümmern sich nicht mehr nur spezialisierte Betriebe in Ferienregionen um Eltern und ihre Kinder, sondern auch Stadthotels und große Hotelketten.
F.A.Z. FRANKFURT. Immer mehr Hoteliers entdecken die Familien als lukrative Klientel. Dabei kümmern sich nicht mehr nur spezialisierte Betriebe in Ferienregionen um Eltern und ihre Kinder, sondern auch Stadthotels und große Hotelketten. Nach einem Bericht der "Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung" (AHGZ) wird das Marktpotential in der Branche trotz der ungünstigen demographischen Entwicklung und möglicher Konflikte mit den klassischen Kunden wie Tagungsgästen oder Geschäftsreisenden als hoch eingeschätzt. Während die Kooperationen familienfreundlicher Hotels stetig wachsen, rücken in der Stadt- und Kettenhotellerie Patchworkfamilien, Alleinerziehende mit Kindern und Familien, die mit drei Generationen reisen, immer stärker in den Mittelpunkt. Hilton bietet jetzt in seinen Häusern im deutschsprachigen Raum das Kinderprogramm "My little Hilton" an, bei Hyatt gibt es "VIB"-Arrangements für "Very Important Babys", und Starwood hat einen "Westin Kids Club" gegründet. Steigenberger lässt Kinder in seinen Intercityhotels kostenfrei oder zu stark reduzierten Preisen übernachten. Ähnliche Angebote gibt es bei den Novotels der Accor-Gruppe; zwei Kinder bis zu einem Alter von sechzehn Jahren übernachten ohne Zusatzkosten im Zimmer ihrer Eltern und frühstücken umsonst, wenn auch ihre Eltern ein Frühstück bestellen.





