Im Blickpunkt
In diesen Tagen richten sich die Augen der Welt auf Nick Sloane, den 52 Jahre alten Marinetechniker aus dem südafrikanischen Durban.
In diesen Tagen richten sich die Augen der Welt auf Nick Sloane, den 52 Jahre alten Marinetechniker aus dem südafrikanischen Durban. Er ist der Koordinator der Rettungsaktion, mit der die vor 20 Monaten an der Toskana-Insel Giglio gestrandete „Costa Concordia“ gedreht, gehoben und in einem Stück zum Abwracken in einen Hafen geschleppt werden soll. „Parbuckling“ heißt das Verfahren, das aber noch nie an einem 50 000 Tonnen schweren und 12 Stockwerke hohen Kreuzfahrtschiff angewandt wurde. „Alles ist das erste Mal“, sagt Sloane. Es gebe weder „Erfahrungen noch einen Plan B“. Das war vor Tagen, als Sloane noch Zeit hatte. Nun sitzt er im Kommandostuhl auf einem Schiff nahe am Wrack und hat mit seinem Team alle Computer im Blick.





