Gössner schießt zu oft daneben

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cld. NOVE MESTO. Sie war die letzte Hoffnung für dieses WM-Wochenende. Aber schon nach dem ersten Schießen musste Miriam Gössner dreimal in die Strafrunde.

cld. NOVE MESTO. Sie war die letzte Hoffnung für dieses WM-Wochenende. Aber schon nach dem ersten Schießen musste Miriam Gössner dreimal in die Strafrunde. Und damit war ihre gute Ausgangsposition vom Samstag - Platz sechs im Sprint, nur 33 Sekunden hinter der Spitze - schon wieder verspielt. Insgesamt blieben bei der 22 Jahre alten Biathletin aus Garmisch sechs von 20 Scheiben stehen, damit fiel sie weit zurück in der Verfolgung - auf Platz 21. Wenigstens einen Lichtblick gab es. Andrea Henkel, die im Sprint nur Platz 33 erreicht hatte, gelang am Sonntag eine blitzsaubere Nullserie am Schießstand, die die 35 Jahre alte Thüringerin nach 10 Kilometern noch auf Platz sechs katapultierte. Mehr aber war für die deutschen Biathlon-Frauen nicht mehr möglich. Vorne aber war der Weg frei für die Norwegerin Tora Berger, die sich zwar drei Fehler erlaubte, aber dank ihrer läuferischen Qualitäten die Polin Krystina Palka (zwei Fehler) und die Sprintsiegerin Olena Pidruschina (zwei) aus der Ukraine hinter sich ließ. Nein, das ist nicht die WM der Deutschen. Es ist das erste Mal seit 16 Jahren, dass eine deutsche Mannschaft nach Sprint und Verfolgung ohne Medaille da steht.

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