DKB wird wichtiger für die BayernLB
hpe. MÜNCHEN, 3. April. Für Gerd Häusler, den Vorstandsvorsitzenden der Bayern LB, ist die Deutsche Kreditbank AG (DKB) unverkäuflich.
hpe. MÜNCHEN, 3. April. Für Gerd Häusler, den Vorstandsvorsitzenden der Bayern LB, ist die Deutsche Kreditbank AG (DKB) unverkäuflich. Warum das so ist, ergibt sich aus der DKB-Bilanz, die die Berliner Tochtergesellschaft am Mittwoch vorlegte. Mit einem Ergebnis vor Steuern von 223 Millionen Euro (plus 40 Prozent) war die DKB im vergangenen Geschäftsjahr abermals die Ertragsperle der staatlich gestützten Bayern LB. Im Geschäft mit dem deutschen Mittelstand baute die DKB ihr Forderungsvolumen auf 39,3 (Vorjahr: 35,5) Milliarden Euro aus. Und im Privatkundengeschäft zählte sie zum Bilanzstichtag 2,53 Millionen Kunden. Die Kundeneinlagen stiegen auf 39,7 (33,6) Milliarden Euro. Das sind Zahlen, auf die die Bayern LB fünf Jahre nach ihrer staatlichen Rettung verständlicherweise nicht verzichten will, auch wenn Fachleute inzwischen einen DKB-Verkauf für möglich halten. Immerhin muss die Bayern LB bis zum Jahr 2019 die Hälfte der Staatshilfen von 10 Milliarden Euro an den Freistaat zurückzahlen.





