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Der Vorstandsvorsitzende der amerikanischen Großbank Bank of America, Brian Moynihan, hat in einer Telefonkonferenz mit Investoren die Sorgen der Börse über eine unbefriedigende Geschäftsentwicklung zu zerstreuen versucht.
Der Vorstandsvorsitzende der amerikanischen Großbank Bank of America, Brian Moynihan, hat in einer Telefonkonferenz mit Investoren die Sorgen der Börse über eine unbefriedigende Geschäftsentwicklung zu zerstreuen versucht. Der Aktienkurs der Bank of America war Anfang August eingebrochen und versucht sich derzeit zu stabilisieren. Für die Baisse gibt es mehrere Gründe. So hat die amerikanische Versicherung AIG die Bank of America auf 10 Milliarden Dollar Schadensersatz verklagt im Zusammenhang mit auf Hypotheken basierten Wertpapieren, die in den Jahren 2005 bis 2007 von den Banken Merrill Lynch und Countrywide Financial an die AIG verkauft wurden. Merrill Lynch und Countrywide Financial wurden seitdem von der Bank of America übernommen. Unabhängig von dieser Forderung nach Schadensersatz kursieren seit einiger Zeit an der Wall Street Gerüchte über die Notwendigkeit einer weiteren Kapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien. Moynihan wies dieses Gerücht in der Telefonkonferenz entschieden zurück. Die Bank of America strebe keine weitere Verwässerung vorhandener Aktien durch die Ausgabe neuer Papiere an, sagte er. Die Bank leide überhaupt nicht an einem Eigenkapitalmangel, werde sich aber trotzdem durch den weiteren Verkauf strategisch nicht wichtiger Vermögensteile zusätzliche Luft verschaffen. So plant die Bank of America, die Hälfte ihres mit 17 Milliarden Dollar veranschlagten Anteils an der China Construction Bank zu verkaufen. Hierzu wurden Gespräche mit Staatsfonds in Qatar und Kuweit aufgenommen. Zudem hat die Bank ihr Kreditkartengeschäft in Kanada und Spanien verkauft.





