Behrenbruch bleibt, Irina Mikitenko kommt
FRANKFURT. Etwas unerwartet haben sich im Rahmen der Wechselfrist bei den hessischen Leichtathleten noch Veränderungen ergeben.
FRANKFURT. Etwas unerwartet haben sich im Rahmen der Wechselfrist bei den hessischen Leichtathleten noch Veränderungen ergeben. Wobei nach seinen jüngsten Äußerungen (“Ich bin mit meinem Verein nicht hundertprozentig zufrieden. Andere Vereine unterstützen ihre Spitzenathleten mit der dreifachen Summe“) recht sicher damit gerechnet wurde, dass Zehnkampf-Europameister Pascal Behrenbruch die Frankfurter Eintracht verlassen wird. Doch es kam anders - der 27-jährige 8558-Punkte-Mann aus Offenbach bleibt dem Traditionsklub erhalten. Überraschend hingegen verabschiedete sich die deutsche Marathon-Rekordhalterin (2:19:19 Stunden) und zweimalige London-Siegerin Irina Mikitenko vom Sportclub Gelnhausen und sagte der Eintracht zu. Mit dem Rückzug der 40-jährigen Profiläuferin ist auch das Projekt Spitzensport im Kinzigtal nach zwei Jahren gescheitert. Denn vor wenigen Wochen war bereits Musa Roba-Kinkal zur LG Braunschweig gewechselt; ebenso seine Frau, die äthiopische Weltklasse-Marathonläuferin Fate Tola. Auf der SC-Homepage findet sich zwar weiterhin ein Beitrag, in dem der Vorsitzende Harald Schmid seine ehrgeizigen Ziele verkündet. Davon kann jetzt aber wohl keine Rede mehr sein.





