Debütroman von Nora Haddada :
Geht es so in der Berliner Kultur­szene zu?

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Spielt mit der Autofiktionalität: Nora Haddada mit ihrem Debütroman „Nichts in den Pflanzen“
Spielt mit der Autofiktionalität: Nora Haddada mit ihrem Debütroman „Nichts in den Pflanzen“David Simon Gross

Literweise Alkohol, Koks vom Smartphone-Display und hemmungsloser Sex: Nora Haddadas Debütroman „Nichts in den Pflanzen“ blickt in die Abgründe einer Autorin – und einer vermeintlich fiktiven Kulturszene.

Schreiben ist oft ein Kampf. Mit Worten, die plötzlich irrsinnig beliebig wirken, wenn man versucht, unter ihnen die richtigen für die eigene Sache auszumachen. Mit der Zeit, die neue Regeln aufstellt, wenn es gilt, eine leere Seite zu füllen. Und mit dem Inhalt, der dazu neigt, fürchterlich banal zu klingen, sobald er einmal das Dunkel des Kopfs verlassen und das Licht der Seite betreten hat. Schreiben als Akt der Kontemplation ist eine romantische Verklärung, die jene erzählen, die es nie getan haben, und unter der alle leiden, die den Horror des weißen Blattes kennen.

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