FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Vormachtstellung in Gefahr :
Wachsende Rivalität

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Der deutsche Dressurnachwuchs eilt von Erfolg zu Erfolg. Aber die anderen Nationen holen auf. Denn viele deutsche Trainer geben ihr Wissen im Ausland weiter.

Der Druck war hoch, die Bilanz des deutschen Dressurnachwuchses bei Junioren-Europameisterschaften ist so beeindruckend, dass diejenigen, die sich einen Platz in der Equipe erobern, wie selbstverständlich Favoritenrollen einnehmen. Rose Oatley bildete bei der jüngsten Auflage der Titelkämpfe in Kronberg keine Ausnahme. Die 16 Jahre alte Tochter der für ihre Heimat Australien gestarteten Olympiateilnehmerin Kristy Oatley spürte vor der ersten, sich über zwei Tage ziehenden Einzelentscheidung, die für die Schleswig-Holsteinerin und ihre achtjährige Stute Sommernacht bereits am Freitag begann, die Nervenanspannung. „Aber sobald ich aufsteige, komme ich runter“, erklärte die Siegerin, die zusammen mit ihren Teamkolleginnen Allegra Schmitz-Morkramer und Lana-Pinou Baumgürtel auf dem Podest im Viereck des Schafhofs stand. Zum siebten Mal wurden damit in dieser Altersklasse alle Medaillenplätze nach Deutschland vergeben, Oatleys Erfolg bedeutete das 29. Einzelgold für ihren Verband. Schon den Teamwettbewerb am Donnerstag hatten die Deutschen dominiert.

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