Die Erfolgsgeschichte der MS-Therapie

Die multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems. Intensive Forschung ermöglichte es, immer effektivere Wirkstoffe zu entwickeln, die die Lebensqualität der Betroffenen stetig verbessern. Entscheidend für den Erfolg sind eine möglichst frühe Diagnose und die gezielte Behandlung.
Noch in den 1980er-Jahren wurde die multiple Sklerose (MS) im Allgemeinen damit assoziiert, dass Erkrankte sehr rasch einen Rollstuhl zur Fortbewegung benötigen. Tatsächlich verschlechtern sich von Schub zu Schub neurologische Funktionen wie die Beweglichkeit der Gliedmaßen, das Sehvermögen oder die Koordination. In der Bundesrepublik gab es damals geschätzt rund 75 000 Patienten, die an schubförmiger oder ständig schleichender MS erkrankt waren. Die medizinischen Möglichkeiten beschränkten sich weitgehend auf die Behandlung der akut auftretenden Schübe mit Kortison.




