FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Zukunft der FDP :
Gebraucht wird eine standfeste Freiheitspartei

Heike Göbel
Ein Kommentar von Heike Göbel
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Bittere Wahlparty: Wolfgang Kubicki und Christian Lindner am Sonntag in Berlin
Bittere Wahlparty: Wolfgang Kubicki und Christian Lindner am Sonntag in Berlindpa

Die FDP kann eine politische Marktlücke füllen. Diejenigen, die sie hoffentlich bald erneuern, sollten sich aber vor modischen Attributen wie öko-, sozial-, national- oder links-liberal hüten.

Die Freien Demokraten finden sich nach knapp acht Jahren wieder in der außerparlamentarischen Opposition im Bund. Bloß noch 4,3 Prozent der Wähler wünschten sich diese liberale Stimme im Bundestag – mehr als die Hälfte hat sich abgewendet, sei es, weil sie die Arbeit der FDP in der Koalition mit SPD und Grünen nicht überzeugte oder sie ihr den Ampelbruch übelnahmen. Die FDP hat sich unter Führung Christian Lindners, dem sie 2017 eine fulminante Rückkehr in den Bundestag verdankte, offenkundig zwischen alle Stühle gesetzt. Er war der unangefochtene Kopf, die meisten Mitstreiter blieben blass. Sein Rückzug hinterlässt eine orientierungslose Partei und ein personelles Vakuum.

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