Windanlagen :
Wendewind für Nordex

Johannes Ritter
Ein Kommentar von
Lesezeit:

Jürgen Zeschky, der den Windturbinenhersteller Nordex seit eineinhalb Jahren führt, hat die richtigen Weichen gestellt: Er hat die Kosten gesenkt, die Produktivität erhöht und das technologische Profil geschärft.

Neue Besen kehren gut. Diese Binsenweisheit scheint sich im Fall von Nordex zu bewahrheiten. Jürgen Zeschky, der den Windturbinenhersteller seit eineinhalb Jahren führt, hat die richtigen Weichen gestellt. Aus dem riskanten, teuren und schwer planbaren Geschäft mit Windparks auf dem offenen Meer hat er sich zurückgezogen. Zeschky hat die Kosten gesenkt, die Produktivität erhöht und das technologische Profil geschärft.

Obwohl Nordex deutlich kleiner ist als Wettbewerber wie Vestas oder Siemens, haben die Hamburger zuletzt eine Fülle von Aufträgen an Land gezogen und Marktanteile hinzugewonnen.

Die Anleger glauben an die Wende

Wenn es nun noch gelingt, die vielen Projekte am Ende auch gewinnbringend abzuarbeiten, dürfte einer weiteren Erholung nichts im Wege stehen. Die Anleger glauben offenbar daran, dass Nordex nach zwei schwierigen Verlustjahren nun die Wende geschafft hat: Seit Beginn dieses Jahres hat sich der Aktienkurs nahezu verdreifacht.

F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen

F.A.Z. bei Google bevorzugen

Mit 8,50 Euro ist der Kurs aber immer noch weit von früheren Höchstständen entfernt. Zur Erinnerung: Als die BMW-Erbin Susanne Klatten im Sommer 2008 bei Nordex einstieg, kosteten die Aktien mehr als 20 Euro.

Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
BAULEITER (m/w/d) ELEKTROTECHNIK
BREMER West GmbH & Co. KG
Zum Stellenmarkt
Verlagsangebot
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Lexaid
Gekündigt? Sofort-Check und direkter Anwaltskontakt
V-Check
Vermögen übertragen & die Erträge behalten - so geht’s!
Sprachkurs
Lernen Sie Französisch