Smartphone-Spiel : Mammon mit dem Pokémon

Alle Welt spielt Pokémon Go, das neue Smartphone-Spiel mit den bunten Monstern. Die App ist zwar gratis. Aber während des Spiels wird man ständig zum Geldausgeben animiert.
Die Gleichung scheint so einfach: Eine Spiele-App, 151 Monster, bald 100 Millionen Downloads – das ergibt viel Geld, so sollte man meinen. Die Frage ist nur: Wer verdient eigentlich an Taubsi, Rattfatz, Pikachu und Co., den Monstern aus Pokémon Go? Und wie bringt eine Gratis-App Umsatz? Noch vor ein paar Wochen war für viele Anleger die Sache klar: Der Gewinner heißt Nintendo. Auf den Konsolen des japanischen Spieleentwicklers konnten die Taschenmonster in den 90er Jahren erstmals gefangen und trainiert werden. Nun gehen die Spieler mit ihren Smartphones auf die Jagd – in der realen Welt. Auf einer Karte sieht man, ob ein Monster in der Nähe ist. Über die Smartphone-Kamera wird es dann in die reale Umgebung gebeamt und kann eingesammelt werden. An bestimmten, real existierenden Orten, sogenannten Pokéspots, gibt es wichtige Werkzeuge oder Arenen, in denen die Monster kämpfen.





