Widerstand gegen Braunkohle :
„Für ein Jahr Kohle unser Dorf aufgeben?“

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Aktivisten der Bürgerinitiative „Pro Pödelwitz“ und von Umweltverbänden demonstrieren Ende März am Tagebau „Vereinigtes Schleenhain“.
Aktivisten der Bürgerinitiative „Pro Pödelwitz“ und von Umweltverbänden demonstrieren Ende März am Tagebau „Vereinigtes Schleenhain“.dpa

Ein Dorf in Sachsen soll von der Landkarte verschwinden, doch ein paar Dutzend Bewohner harren aus. Die Pläne des Braunkohle-Konzerns seien ohnehin überholt.

Mit 1000 gepflanzten Osterglocken auf dem Kirchplatz protestieren Umweltverbände und eine Bürgerinitiative derzeit gegen den drohenden Abriss von Pödelwitz. Mit einem symbolischen gelben Kreuz wehren sie sich gegen die Pläne des Kohleunternehmens Mibrag. Es will weitere Flächen im Braunkohletagebau Vereinigtes Schleenhain nutzen, um den Rohstoff für das Kraftwerk Lippendorf zu fördern. Die Mibrag hat dazu bereits Grundstücke in dem Ort aufgekauft, eine Abbaugenehmigung hat sie jedoch noch nicht. „Aber die Mibrag betreibt einen kalten Abriss“, sagt der Sprecher der Bürgerinitiative „Pro Pödelwitz“, Jens Hausner. Sie lasse Gebäude verfallen und zerstöre die Infrastruktur.

FAZ

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