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Eon-Chef im Interview : „Wir haben zu lange an der alten Welt festgehalten“

  • -Aktualisiert am

Am Mittwoch legt Johannes Teyssen, 61, seine letzte Bilanz als Eon-Chef vor. 1989 ist der Jurist in den Konzern eingetreten, der damals noch Veba hieß. Bild: Stefan Finger

Eon-Chef Johannes Teyssen tritt ab. Hier spricht er über die Fehler der Energiekonzerne, Irrtümer der Börse - und seine Leidenschaft für den FC Bayern.

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          Herr Teyssen, noch zehn Tage, dann ist Schluss mit Eon, wo Sie Ihr gesamtes Berufsleben verbracht haben. Meldet sich schon die Wehmut?

          Georg Meck
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wehmut spüre ich nicht, dafür eine angespannte Neugier auf die nächste Lebensphase.

          Was haben Sie vor?

          Erst mal runterfahren, die Festplatte neu formatieren, frei werden von dem, was bisher meinen Alltag bestimmt hat. In Ruhe werde ich dann schauen: Wo kann ich etwas mitgestalten, und was macht mir Freude? Geld interessiert mich dabei am wenigsten.

          Fürchten Sie nicht, in das berühmte schwarze Loch zu fallen?

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