Unternehmen vor dem Aus : Wenn Insolvenzverwalter das Ruder übernehmen

In der Rezession kommt mehr Arbeit auf Insolvenzverwalter zu. Wie sieht die Elite der Branche sich selbst und die Wirtschaft? Und was passiert mit insolventen Unternehmen? Vier Fachleute berichten.
Während Ökonomen noch abwiegeln, ob wirklich eine Pleitewelle durchs Land rollt oder ob die Zahl der Firmeninsolvenzen nur wieder auf ein normales Niveau steigt, bricht sich die Welle zumindest in den Schlagzeilen schon. Seit dem Frühjahr werden fast täglich neue Insolvenzen gemeldet, darunter namhafte Unternehmen wie die Schuhhandelsketten Görtz, Salamander und Reno, der Autozulieferer Allgaier, der Fliesenhersteller Steuler, der Küchenhersteller Störmer, der nachhaltige Modehändler Deerberg, der piekfeine Airport Club am Frankfurter Flughafen, der Hersteller der bekannten Römertöpfe, die in vielen Küchen zum Einsatz kommen, und schließlich das Traditionsunternehmen Weck, dessen Name in Form von Omas Einweckgläsern zum Begriff geworden ist. Eine Insolvenz muss nicht das Ende eines Unternehmens sein, wie die Fälle Görtz oder Galeria zeigen, die ihr Insolvenzverfahren abgeschlossen haben, mit Einschnitten zwar, aber auch mit einem Plan für die Zukunft.
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