Wachsendes Geschäft :
Deutsche Musikindustrie schafft endlich wieder mehr Umsatz

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Beyonce während ihrer Mrs. Carter Show World Tour in Las Vegas.
Beyonce während ihrer Mrs. Carter Show World Tour in Las Vegas.AP

Nach rund 15 schwachen Jahren erwartet die deutsche Musikindustrie endlich mal wieder höhere Umsätze. Im Internet ziehen legale Anbieter immer mehr Kunden an.

Die deutsche Musikindustrie rechnet nach rund anderthalb Jahrzehnten ununterbrochener Umsatzrückgänge mit der Wende zum Besseren. 2013 werde das Geschäft mit Tonträgern hierzulande voraussichtlich erstmals wieder wachsen, sagte Florian Drücke, der Geschäftsführer des Branchenverbands BVMI der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

„Wir streben dieses Jahr eine schwarze Zahl an und nach dem ermutigenden ersten Halbjahr sind wir auch zuversichtlich, dass wir das schaffen“, sagt er. Das Weihnachtsgeschäft laufe bisher gut. Im vergangenen Jahr 2012 sank der Umsatz mit CDs, Downloads und digitalen Musikabonnements noch um weitere 3,2 Prozent.

Den Plattenlabels im In- und Ausland macht seit der Jahrtausendwende eine Welle von Raubkopien im Internet zu schaffen. Die Verkaufszahlen von Tonträgern sind seither drastisch gefallen.

Mittlerweile locken aber legale Onlineangebote immer mehr Kunden an. In den vergangenen Jahren ist vor allem der schwedische Musikstreaming-Dienst Spotify populär geworden. Spotify hat diese Woche ein über Werbung finanziertes kostenloses Musikabonnement für Smartphones und Tabletcomputer angekündigt. Klarer Marktführer ist weltweit weiterhin Apple mit seinem Musikladen iTunes.

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