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Börsengänge stocken : Vibracoustic und Atotech verschieben ihre Börsenpläne

Der Handelssaal der Frankfurter Börse Bild: dpa

Öfters hakt es, wenn Unternehmen an den Kapitalmarkt streben. Schon vergangenes Jahr gab es nur vier Neuzugänge an der Frankfurter Börse. Die aktuellen Verzögerungen haben ganz unterschiedliche Gründe.

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          Während Investmentbanker hoffnungsvoll auf das Geschäft mit Börsengängen schauen, hakt es in einzelnen Fällen immer wieder. Aktuell haben zwei Unternehmen ihre Börsengänge verschoben – aus ganz unterschiedlichen Gründen und mit vermutlich verschiedener Verzögerung: In weite Ferne gerückt ist der Börsengang des Autozulieferers Vibracoustic.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Für das Jahr 2020 gehe man nicht davon aus, teilte Eigner Freudenberg auf Anfrage mit und bestätigte damit Informationen der F.A.Z. Nicht auf die lange Bank geschoben, aber ebenfalls herausgezögert ist der Börsengang des Chemiekonzerns Atotech. Der Finanzinvestor Carlyle als Eigentümer hat das Vorhaben wegen des Coronavirus hinausgezögert, wie in Finanzkreisen bestätigt wird.

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