Sanofi in der Normandie : Vakzine für 150 Länder
Sanofi hat seine Kapazitäten zur Herstellung von Grippeimpfstoffen erfolgreich ausgebaut – und eine neue Deutschland-Chefin.
Sanofi hat seine Kapazitäten zur Herstellung von Grippeimpfstoffen erfolgreich ausgebaut. Am Mittwoch weihte der französische Pharmakonzern die Erweiterung seiner 50 Jahre alten Fabrik in Val-de-Reuil in der Normandie ein. Dabei handelt es sich um die größte Produktionsstätte für Grippeimpfstoffe Europas, von wo aus 150 Länder versorgt und neben Grippeimpfstoffen unter anderem Vakzine gegen Tollwut herstellt werden. Die Erweiterung hat sich Sanofi rund 200 Millionen Euro kosten lassen. Mit einer neuen Anlage steigen die Kapazitäten zur Grippeimpfstoffherstellung in Val-de-Reuil um 40 Prozent. Sanofi rechnete vor, in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 600 Millionen Euro in den Standort investiert zu haben, und kündigte an, weitere 50 Millionen Euro in die dortige Produktion seines Hochdosis-Grippeimpfstoffs Efluelda stecken zu wollen. In der Konzernzentrale in Paris sieht man Impfstoffe als Wachstumstreiber. Bis 2030 soll der Umsatz der Vakzinsparte von zuletzt rund 7,2 auf 10 Milliarden Euro steigen.
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