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RWE-Chef im Interview : „Wind und Sonne reichen nicht“

Markus Krebber ist seit Mai Vorstandschef von RWE. Bild: Marcus Simaitis [FAZ-Recht:2]

Konkurrenten haben ihre fossilen Kraftwerke abgespalten – RWE versucht hingegen, den Spagat zwischen Kohle- und Ökostrom hinzubekommen: Der neue Chef Markus Krebber im F.A.S.-Gespräch.

          7 Min.

          Herr Krebber, Sie sagen, RWE werde bis 2040 klimaneutral sein. Dabei ist Ihr Unternehmen heute Europas größter CO2-Emittent. Wie soll das funktionieren?

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          RWE ist in einer massiven Transformation. Bei uns ist die Energiewende live zu besichtigen. Es stimmt: Noch sind wir einer der größeren CO2-Emittenten, aber wir haben auch einen ganz klaren Fahrplan, wie wir bis 2040 klimaneutral werden – und das schneller, als es die nationalen und europäischen Klimaschutzziele vorgeben. Dafür braucht es als Erstes hohe Investitionen in die neuen Technologien. Wir müssen so schnell wie möglich die Energieerzeugung aus Wind und Sonne ausbauen. Wir brauchen außerdem Speichertechnologien. Beides zusammen ermöglicht den Ausstieg aus den fossilen Energien.

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