Rechenzentren-Rennen : „Das Tempo ist für deutsche Verhältnisse großartig“

Die Kapazitäten für Künstliche Intelligenz sollen sich hierzulande vervierfachen, zeigt ein neuer Bericht. In Rechenzentren fließen Milliarden. Trotzdem dürfte die gigantische Lücke zu den Vereinigten Staaten und China wachsen.
Nach Lübbenau im Spreewald verschlägt es Spitzenpolitiker eher selten. Doch zum Spatenstich des neuen Rechenzentrums von Schwarz Digits – der Digitalsparte des Lidl-Konzerns – kommende Woche hat sich nicht nur Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller angekündigt, sondern auch Bundesdigitalminister Karsten Wildberger. „Wir müssen jetzt handeln und massiv Rechenkapazitäten aufbauen, um KI-Modelle auf unserer IT-Infrastruktur entwickeln und trainieren zu können“, hatte Wildberger im August gesagt. Rechenzentren stehen längst weit oben auf der politischen Agenda. Denn der Betrieb und vor allem das Training fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz (KI) benötigt hohe Mengen an Rechenleistung.


