Studie zu Karrieren : Ostdeutsche schaffen es selten in die Chefetagen

Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung hat sich wenig geändert: Die deutschen Eliten kommen aus dem Westen. In der Wirtschaft ist das Phänomen besonders ausgeprägt.
Das Aushängeschild hat ausgedient: 16 Jahre stand Angela Merkel an der Spitze der Bundesregierung und symbolisierte damit die Aufstiegsmöglichkeiten von Menschen mit ostdeutscher Sozialisation. Doch die Realität sieht auch drei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung anders aus, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Demnach zeigt sich im Vergleich mit früheren Erhebungen, „dass ein in den letzten Jahren erwartetes Nachrücken Ostdeutscher in Elitepositionen kaum stattfindet“.
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